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Manche Fürstenwalder erinnern sich noch an das Fürstenwalder Lesebuch, das anlässlich der 725-Jahrfeier der Stadt im Jahr 1997 veröffentlicht wurde. 14 Autoren erzählten damals Geschichten aus 725-jähriger Fürstenwalder Stadtgeschichte.
Jetzt, 12 Jahre später, bot das Thema der diesjährigen Veranstaltungsreihe Kulturland Brandenburg mit dem Motto "Freiheit, Gleichheit, Brandenburg - Demokratiebewegungen in Brandenburg" interessante Anknüpfungspunkte. „Uns schien es lohnenswert, ein Buch zu schreiben, in dem die Demokratiebestrebungen der Fürstenwalder vom Mittelalter bis ins Jahr 1989 dokumentiert werden“, so Museumsleiter Guido Strohfeldt. Vorbild sollte das Fürstenwalder Lesebuch aus dem Jahr 1997 sein. So wird das neue Werk auch „Fürstenwalder Lesebuch Band 2“ heißen. Es trägt den Untertitel „Oben und unten und x-mal gewendet“.
Unter der Redaktionsleitung von Guido Strohfeldt, Florian Wilke und Christfried Tschepe haben sich als Autoren Susann Franz, Günter Kuhn, und Dr. Reinhard Kusch zusammengefunden.
In 13 Geschichten aus der Geschichte Fürstenwaldes, erfahren die Leser über die Bestrebungen in unserer Stadt, demokratische Verhältnisse zu schaffen oder zu verteidigen. Aufschlussreich sind dabei sowohl Geschichten aus dem Mittelalter als auch Erinnerungen aus den Tagen der Wende.
Das Redaktionsteam und die Autoren danken den Fördermittelgebern Kulturland Brandenburg e.V., dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, dem Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung sowie der Stadt Fürstenwalde für ihre Unterstützung.
Das „Fürstenwalder Lesebuch Band 2“ ist ab dem 15. Dezember 2009 im Museum, im Tourismusbüro und dem St. Marien Dom für den Preis von 8,80 € zu haben. Es ist damit das ideale Weihnachtsgeschenk für alle geschichtsinteressierten Fürstenwalder.