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2009 jähren sich die Friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum 20. Mal. Die Ereignisse um den 9. November 1989, die weltweit einen tiefgreifenden Wandel ausgelöst haben, markieren das Ende des Kalten Krieges und die Teilung Europas. Deutschland ist wieder vereint.
Aus diesem Anlass folgten Fürstenwaldes Bürgermeister Manfred Reim und die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien der Empfehlung der Landesregierung Brandenburg, die Erfahrungen beim Aufbau der Demokratie zu reflektieren und als wichtige gesamtdeutsche Jubiläen zu würdigen.
Zur Umsetzung dieses anspruchsvollen Zieles schlossen sich bereits im Sommer 2007 Vertreter der Verwaltung, der Wirtschaft, der Politik und der Bildung in der Arbeitsgemeinschaft „Umgang mit Geschichte zur Stärkung der Demokratie“ zusammen. Das Museum Fürstenwalde, Kirchengemeinden, die Initiativgruppe des Internierungslagers Ketschendorf und andere saßen mit am Tisch. Ziel dieser Arbeit war es, unreflektierter DDR-Nostalgie entgegenzuwirken, bei Jugendlichen Wissensdefizite auszugleichen und aktivierende Impulse für eine verstärkte Beschäftigung mit der Geschichte und Lebenswirklichkeit der DDR zu geben.
Im Bewusstsein um die besondere Bedeutung des Jubiläums entwickelte sich bei den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft in der intensiven Auseinandersetzung mit den Inhalten der friedlichen Revolution eine Vielzahl von Themenabenden und Projekten, die in dem beiliegenden Flyer zusammengefasst sind.
Flyer 20 Jahre Mauerfall
Das Spektrum reicht von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu einer Reihe „Unbequemer Film in der DDR“ im Filmtheater Union. Außerdem ist ein 2. Fürstenwalder Lesebuch entstanden, das am 4. November 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.
Bereits am vergangenen Freitag wurde die Ausstellung „Unterm Strich. Karikatur und Zensur in der DDR“ im Museum eröffnet. Die Ausstellung bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe und wird noch bis zum 14. Juni 2009 im Museum Fürstenwalde zusehen sein.