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Für ein gelingendes Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft sind konkrete Informationen über kulturelle Unterschiede und die Klarheit über gemeinsame Anliegen sehr wichtig. Wer am gesellschaftlichen Leben teilnimmt und sich akzeptiert und anerkannt fühlt, entwickelt auch ein Gefühl der Zugehörigkeit. Das beginnt bereits im Kinderalter und wird umso wichtiger für Jugendliche.
Im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut“ laden die Stadtbibliothek und die Kulturfabrik Fürstenwalde Kinder und Jugendliche an zwei Tagen dazu ein, mehr über die verschiedenen Kulturen zu erfahren. Dies geht zurück auf eine Initiative des Integrationsbeirates. In einem gemeinsamen Workshop, den Fatin Hajajne und Gabi Moser vom Integrationsbeirates leiten, werden am Donnerstag, dem 10. Juli 2008, Mädchen und Jungen der 2. Grundschule einen Familienbaum fertigen, der Familien in ihrer kulturellen Vielfalt vorstellt. Die Themenwahl und die Methodik orientieren sich am Ansatz der „vorurteilsbewussten Bildung“. In Gesprächsrunden lernen die Kinder die dazugehörigen Geschichten, Traditionen und Lebensweisen der Familien kennen. Herzlich eingeladen sind zu diesem ca. 3-stündigen Workshop auch die Familienangehörigen.
Im rasanten Quiz und bei szenischen Impros werden sich am Montag, dem 14. Juli 2008, Jugendliche mit dem Hier und Jetzt in Multikulti-Deutschland auseinander setzen. Das Miteinander in einer gemischtkulturellen Gesellschaft ist nicht ganz einfach. Da wimmelt es von Missverständnissen und falschen Zuweisungen, Halbwahrheiten und versteckten Gefühlen.
Angeleitet vom erfahrenen Schauspielerinnenduo Rea Kurmann & Gerda Müller von Sofamobile geht es ca. 90 min um Rechte und Pflichten, um Familien und Herkunft, um Fairness und Regeln. Die beiden Schauspielerinnen kennen die Befindlichkeiten bikultureller Auseinandersetzungen aus ihrem familiären Hintergrund.