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Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober richtet das Land Mecklenburg-Vorpommern aus. Aus diesem Anlass sind alle Bundesländer aufgerufen, eine Bürgerdelegation zu entsenden. Nominiert werden dafür auch 10 junge Leute aus jedem Bundesland, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit ihrem Aufenthalt zu den Feierlichkeiten vom 2. bis. 4. Oktober in der Landeshauptstadt Schwerin soll ihr fortwährendes bürgerschaftliches Engagement gewürdigt werden.
Der Landkreis Oder-Spree entsendet auf Vorschlag der Stadt Fürstenwalde Alexander Rodionov. Der 1971 in Russland geborene Rodionov lebt seit 1995 in Deutschland und ist von Beruf Mediengestalter und mit einer Deutschen verheiratet. Er vermittelt insbesondere jugendlichen Aussiedlern, dass Integration auf guten Kenntnissen der deutschen Sprache basiert und sich Ausbildung und Engagement lohnen. Er leitet Workshops und AGs in Schulen und Jugendeinrichtungen, fördert Nachwuchsbands und engagiert sich im Netzwerk Fürstenwalde Nord.
„Mein Anliegen ist es, dass sich Aussiedler und Deutsche als gleichberechtigte Nachbarn begegnen. Beide Seiten haben viel zu bieten. Ich will mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass Integration gelingt und Vielfalt gelebt wird“, so Alexander Rodionov. Dazu gehört ganz praktisch, dass Rodionov ein Jugendmagazin beim lokalen Fernsehsender Oskar angeschoben hat oder auch mal unbürokratisch die kaputte Musikanlage der benachbarten Kita repariert.
„Wir freuen uns, dass Alexander Rodionov die Stadt Fürstenwalde und das Land Brandenburg vertritt“, meint Fürstenwaldes Bürgermeister Manfred Reim mit Blick auf den Tag der deutschen Einheit. „Sein Engagement zeigt, dass die deutsche Einheit auf breiten Schultern liegt und in diesem Fall sibirische Wurzeln hat.“