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Zum vierten Mal hat die Landesregierung des Landes Brandenburg den Wettbewerb Familienfreundliche Kommune ausgelobt. 38 Kommunen hätten sich mit Ende der Ausschreibungsfrist am 15. Juni am Wettbewerb beteiligt, so das Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Familie. Bereits 2005 hatte die Stadt Fürstenwalde einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht. Damals war die SPIKO – die Spielplatzkommission - als Keimzelle für vernetztes Handeln in der Stadt in den Mittelpunkt der Bewerbung gerückt worden.
Für den diesjährigen Wettbewerbsbeitrag hatten sich die Koordinatoren des Lokalen Bündnisses der Stadt Fürstenwalde mit dem Bündnispartner Caritas beraten und das Projekt Bürger für Bürger „Zilki 21“ aus Fürstenwalde Nord vorgeschlagen. „Zilki 21“ ist mehr als eine Beratungsstelle in Fürstenwalde Nord. Hier begegnen sich Fürstenwalder Familien und junge und alte Fürstenwalder mit Migrationshintergrund. Hier geht’s um Mietschulden, Stadtteilfeste und ein vermittelndes Gespräch mit der Lehrerin. „Wenn was nicht geht, geht man zu Zilki“. Das hat sich bei den Familien in Fürstenwalde Nord herumgesprochen und für manche ist Zilki ein echter Anker geworden.
„Wir sind der Meinung, dass Zilki 21 eine wichtige Anlaufstelle für Familien ist, die eine Auszeichnung verdient“, meint Thomas Thieme, Regionalleiter der Caritas. Wichtig sei für ihn, dass sich das Konzept auch auf andere Städte übertragen lassen. „Man braucht nur Leute, die was bewegen wollen“, so Thieme.
Wir laden Sie recht herzlich ein, am kommenden
Montag, dem 17. September 2007 um 15.30 Uhr
die Jury auf dem Spielplatz in der Komarowstraße (neben der Kita Sputnik) zu treffen. Dort findet ein Kiezfest statt. Anschließend wollen die Jury-Mitglieder mit den Mitarbeitern und Besuchern von Zilki 21 ins Gespräch kommen und sich dort von der Arbeit für Familien im Kiez überzeugen.