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Bundesvorstand des Deutschen Kinderschutzbundes tagt in Fürstenwalde

Am kommenden Wochenende (1./2. Juni) tagt der Bundesvorstand des Deutschen Kinderschutzbundes unter der Leitung seines Präsidenten Heinz Hilgers in der Stadt Fürstenwalde. Der Deutsche Kinderschutzbund wurde 1953 in Hamburg gegründet. 16 Landesverbände und 420 Ortsverbände mit ca. 50.000 Einzelmitglieder sind derzeit tätig. Sie setzen sich für die Interessen von Kindern ein, decken Missstände auf und drängen Politiker und Verwaltung zum Handeln. Die wollen Kinder fit machen für die verantwortliche Gestaltung ihres eigenen Lebens. Heinz Hilgers, Bürgermeister der Stadt Dormagen, ist seit Jahren ehrenamtlich Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes. Er hat jetzt den 7-köpfigen Bundesvorstand nach Fürstenwalde eingeladen.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Diskussion eines Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Einführung der nachträglichen Sicherungsverwahrung bei Verurteilten nach dem Jugendstrafrecht. Außerdem soll die Position des Kinderschutzbundes bezüglich der Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz anlässlich einer Veranstaltung mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries am 27. Juni in Berlin beraten werden. Der Bundesvorstand diskutiert ebenfalls die Änderung des § 1666 des BGB zur Möglichkeit gerichtlicher Maßnahmen bei der Gefährdung des Kindeswohls.

Schon sprichwörtlich ist das Dormagener Modell „Netzwerk Frühe Förderung“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinderschutz vor allem durch mehr Prävention zu sichern.

Im Anschluss an die Beratungen des Bundesvorstandes stellen sich die Mitglieder des Bundesvorstandes des Deutschen Kinderschutzbundes und ihr Präsident Heinz Hilgers den Fragen der interessierten Journalisten am

Samstag, dem 2. Juni 2007 um 11.45 Uhr

im Hotel Kaiserhof, Friedrich-Engels-Straße 1 A, 15517 Fürstenwalde.

Pressemitteilung vom 01.06.2007, abgelaufen am 04.06.2007, Autor: Anne-Gret Trilling