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Zum vierten Mal hat die Landesregierung des Landes Brandenburg den Wettbewerb Familienfreundliche Kommune ausgelobt. „Mit unserem Wettbewerb wollen wir in den Gemeinden Ideen und Initiativen befördern, die ein kinder- und familienfreundliches Umfeld entwickeln helfen“, betonte Brandenburgs Familienministerin Dagmar Ziegler. Bereits 2005 hatte sich die Stadt Fürstenwalde an der Ausschreibung beteiligt. Damals war die SPIKO – die Spielplatzkommission - als Keimzelle für vernetztes Handeln in der Stadt in den Mittelpunkt der Bewerbung gerückt worden.
Für den diesjährigen Wettbewerbsbeitrag hatten sich die Koordinatoren des Lokalen Bündnisses der Stadt Fürstenwalde mit dem Bündnispartner Caritas beraten und das Projekt Bürger für Bürger „Zilki 21“ aus Fürstenwalde Nord vorgeschlagen. „Zilki 21“ ist mehr als eine Beratungsstelle in Fürstenwalde Nord. Hier begegnen sich Fürstenwalder Familien und junge und alte Fürstenwalder mit Migrationshintergrund. Hier geht’s um Mietschulden, Stadtteilfeste und ein vermittelndes Gespräch mit der Lehrerin. „Wenn was nicht geht, geht man zu Zilki“. Das hat sich bei den Familien in Fürstenwalde Nord herumgesprochen und für manche ist Zilki ein echter Anker geworden.
„Wir sind der Meinung, dass Zilki 21 eine wichtige Anlaufstelle für Familien ist, die eine Auszeichnung verdient“, meint Thomas Thieme, Regionalleiter der Caritas. Wichtig sei für ihn, dass sich das Konzept auch auf andere Städte übertragen lassen. „Man braucht nur Leute, die was bewegen wollen“, so Thieme.
38 Kommunen hätten sich mit Ende der Ausschreibungsfrist am 15. Juni am Wettbewerb beteiligt, so das Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Familie. Dabei haben diejenigen, die schon ein Lokales Bündnis für Familie gegründet haben, bereits bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg seien. Im Sommer werden dann alle Kommunen von der Jury bereist. Ende November können sich die Sieger auf insgesamt 76.700 € freuen. Beim letzten Wettbewerb gab es 11 Preisträger.