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Trinationales Jugendcamp am Störitzsee – Frankreich, Polen, Deutschland

Einen festen Platz in den Städtepartnerschaftsbeziehungen der Stadt Fürstenwalde haben die trinationalen Jugendbegegnungen, die städtewechselseitig mit Cestas (F), Sanok (P) sowie Reinheim durchgeführt werden.
In diesem Jahr richtet Fürstenwalde diese Begegnung aus. Vom 14. bis zum 28. Juli werden Jugendliche aus Frankreich, Polen und Deutschland im „Störitzland“ zwei erlebnisreiche Wochen verbringen, die unter dem Motto „Geschichtswerkstatt – Ländergeschichte gestern und heute“ stehen. Dafür wurde ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das keine Langeweile aufkommen lässt. Es geht vor allem darum, in freundschaftlicher Atmosphäre Erfahrungen und Meinungen auszutauschen, die eine oder andere neue Erkenntnis zu erlangen, neue Freundschaften zu finden und mit den besten Eindrücken wieder nach Hause zu fahren ... sich auf ein Wiedersehen spätestens im Camp 2008 zu freuen.
Dabei ist an die individuelle Freizeit und das Grillen ebenso gedacht, wie an abendliche Lagerfeuer am See. 

Die Jugendlichen sollen sich kennen lernen, können ihre Sprachkenntnisse verbessern und bei gemeinsamen Unternehmungen nicht nur ihre eigene Heimat vorstellen, sondern Interessantes und Wissenswertes über die Nachbarländer und Partnerstädte erfahren. So stehen die traditionellen „Nationalitätenabende“ mit landestypischer Küche, Spiel und Tanz genauso auf der Tagesordnung wie Erkundungsfahrten nach Fürstenwalde und Berlin. Dabei sind so interessante Fragen zu klären, wie Berlin zu seinem Bären kam oder was man für ´nen Appel und ´nen Ei“ bekommt.
Ein ernsteres Thema der Jugendbegegnung ist die im vergangenen Jahr in Reinheim gezeigte Ausstellung „Kriegs- und Nachkriegsgeschichte in Reinheim und den Partnerstädten“. Die Stadt Fürstenwalde hat sich daran beteiligt und so ist der Gedanke entstanden, dieses Thema mit den Jugendlichen noch einmal aufzugreifen, Einzelexponate zu zeigen und Zeitzeugenberichte von Eltern und Großeltern zu hören. 

Mit einer Einführung in die Jugendbegegnung werden aber auch zeitgemäße Erwartungen an das Camp gemeinsam erarbeitet und berücksichtigt. Ein Workshop soll z.B. unter dem Motto stehen: Woher kommen wir? Was denken/wissen wir über die anderen Länder? Welche Vorurteile kennen wir, haben wir selbst mitgebracht? Was ist typisch für mein Land, was für die anderen? 

Eingeladen zu dieser Jugendbegegnung sind alle Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahre. Wer Näheres wissen oder sich gleich anmelden möchte, kann sich bei der Stadtverwaltung mit Franka Koch (Telefon 03361 55 71 17) in Verbindung setzen.

Pressemitteilung vom 14.06.2007, abgelaufen am 06.07.2007, Autor: Anne-Gret Trilling