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Fürstenwalder Verwaltung ist schlank

„Unsere Verwaltung steht gut da“, betonte Bürgermeister Manfred Reim im Rahmen des monatlichen Pressegesprächs. „Sie ist kompetent, schlank“, so der Chef des Fürstenwalder Rathauses. Im Konzert vergleichbar großer Städte wie etwa Falkensee, Rathenow, Eisenhüttenstadt oder Bernau steht Fürstenwalde mit 7,3 Mitarbeiter pro 1.000 Einwohner nicht nur gut da, sondern nimmt einen Spitzenplatz ein.

Immer zum Ende eines Jahres melden die Kommunen ihre Zahlen an das Statistische Landesamt. Eine wichtige Kennziffer sind eben die Mitarbeiter pro 1.000 Einwohner. Allerdings lässt die Statistik keine Rückschlüsse auf die Aufgaben zu, die eine Kommune mit diesem Personal konkret erledigt. Wer z.B. eine Berufsfeuerwehr vorhalten muss, hat Personalkosten, die andere vermeiden können. Wer Kindereinrichtungen in freie Trägerschaft übergeben hat, spart Personalkosten bei den Erzieherinnen. Dies sei von Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich, so Reim.

Dennoch: Die Tendenz ist richtig. „Wir haben eine schlanke Verwaltung und in den vergangenen Jahren konsequent die Personalkosten im Blick gehabt“, erläutert Bürgermeister Reim. Gerade die Einführung des Cashmanagements und die Umstellung auf einen doppischen Haushalt hätten noch einmal die Aufgaben fokussiert. Darauf zielt auch der Umbau der Kernverwaltung ab, die im heutigen Hauptausschuss auf der Tagesordnung steht.

GemeindeEWVollzeitäquivalenteMitarbeiter/1000 EW
Bernau35.320290,58,2
Königswusterhausen33.062278,88,4
Falkensee38.577379,29,8
Rathenow26.828302,211,3
Hennigsdorf26.226270,510,3
Senftenberg28.462232,98,2
Eisenhüttenstadt34.482310,89
Fürstenwalde33.188241,27,3
Schwedt37.001343,59,3

Pressemitteilung vom 05.07.2007, abgelaufen am 31.08.2007, Autor: Anne-Gret Trilling