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Seit September 2007 beteiligt sich die Stadt Fürstenwalde am Bundesprogamm „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und hat dazu mit vielen Akteuren einen Lokalen Aktionsplan entwickelt. Die Aufnahme in das Bundesprogramm ist mit einer jährlichen Zuwendung von 100.000 € verbunden. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt.
Ein Begleitausschuss, der sich aus rund 20 Vertretern aller Bereiche des öffentlichen Lebens zusammensetzt, berät über die eingereichten Projektanträge und entscheidet per Abstimmung laut Geschäftsordnung über die Vergabe der Mittel.
Um dies auf eine noch demokratischere Basis zu stellen, möchte der Begleitausschuss zunächst die Projekte für das Jahr 2008 sammeln. Dazu können bis zum 31. Januar 2008 Anträge an die Lokale Koordinierungsstelle gestellt werden. Der Koordinator Rui Wigand berät Interessierte bei der konkreten Antragstellung. Es geht insbesondere darum, Aktivitäten aus dem Bereich der Demokratieentwicklung und nachhaltige lokale Projekte gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu fördern. Dabei müssen die Projekte über das bisherige Aufgabenspektrum der Antragsteller deutlich hinausgehen, innovativ sein und langfristige Wirkungen haben. Auch die Vernetzung der Akteure untereinander ist eine wichtige Voraussetzung für die Förderfähigkeit.
Wer Ideen und Projekte in der Schublade oder im Kopf hat, die zum Bundesprogramm „Vielfalt tut gut!“ passen, wendet sich bitte an: