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Die Straße Am Bahndamm, eine alte Betonpiste, war seit Jahren in einem schlechten Zustand. Gehweg und Beleuchtung fehlten, der Untergrund war holprig. Besonders betroffen waren davon die Mitarbeiter und Beschäftigten der Christophorus-Werkstätten der Samariteranstalten, die dorthin jeden Tag zur Arbeit kommen.
Die Straße Am Bahndamm war deshalb seit langem für eine Reparatur vorgesehen. „Notdürftig flicken müssen hätten wir die Straße sowieso, für einen weiteren Ausbau hätten wir aber kein Geld gehabt“, meint Sachbearbeiterin Dagmar Reichert. An Gehweg und Beleuchtung sei auch jetzt nicht zu denken gewesen. Bezüglich des Straßenbelags seien aber die Samariteranstalten auf die Stadt zugekommen. „Wir haben der Stadt Fürstenwalde mitgeteilt, dass wir uns an einem Straßenausbau finanziell beteiligen würden, um die Arbeitsbedingungen und die Sicherheit für unsere Mitarbeiter zu verbessern“, erläutert Paul-Gerhardt Voget, Direktor der Samariteranstalten, die Motivation seiner Einrichtung. So haben die Stadt die Mittel für die planmäßige Reparatur, die ohnehin notwendig gewesen wäre, und die Samariteranstalten die Mittel zusammengelegt, um endlich eine vernünftige Zufahrt zu den Werkstätten zu gewährleisten. Ca. 34.000 € hat diese Maßnahme gekostet, die sich beide Partner geteilt haben.
„Schon beim Alten Postweg haben wir die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Samariteranstalten erprobt“, betont Bürgermeister Manfred Reim. Nur einmal, Mitte der 90-er Jahre, sei eine ähnliche Partnerschaft zwischen der Stadt und zwei Unternehmen beim Ausbau der Ringstraße zustande gekommen. Die Stadt Fürstenwalde würde sich über mehr Projekte im Sinne von Public-Privat-Partnership freuen, meint Bürgermeister Reim.