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Lufthansa tauft Flugzeug auf den Namen "Fürstenwalde"

Ein Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ900 trägt künftig als „fliegender Botschafter“ den Namen der Stadt Fürstenwalde durch ganz Europa. Im Rahmen einer „Flugzeugtaufe“ erhält die Stadt an der Spree am Dienstag, dem 21. August, auf dem Münchner Flughafen „Franz-Josef Strauss“ ihr Patenflugzeug. Die „Fürstenwalde“ ist der dritte Regionaljet der Lufthansa City Line, der den Namen einer Stadt des Landes Brandenburg trägt. Die Regionalflug-Tochter der Lufthansa verstärkt damit ihre am internationalen Drehkreuz München stationierte Flotte für den Europaverkehr. Unter der Flugnummer LH4248 startet der Jet wenige Stunden nach seiner Taufe erstmals mit dem Namen „Fürstenwalde“ nach Paris.

Entsprechend dem Lufthansa-Protokoll für Flugzeugtaufen übernimmt Petra Reim, die Gattin von Bürgermeister Manfred Reim, die Rolle der Taufpatin. Im Anschluss an die Namensgebung unterzeichnen im Beisein von Thomas Kluehr, Leiter Hub-Management München und Konzernbeauftragter der Lufthansa, Klaus Froese, Mitglied der Geschäftsführung der Lufthansa City Line GmbH, und Bürgermeister Manfred Reim die Taufurkunde.

Gegenüber seinen Vorgängermodellen CRJ100 und CRJ700 bietet der neue, verlängerte Bombardier CRJ900 eine Reihe von Vorteilen: Fluggäste genießen deutlich mehr Platz an Bord. Moderne, bequeme Sitze und ein größerer Sitzabstand sorgen für mehr Beinfreiheit und Komfort während des Fluges, für das Gepäck wurde zusätzlicher Stauraum geschaffen. Der Innenraum des Flugzeuges wurde bereits im neuen Kabinendesign der Lufthansa-Europaflotte gestaltet.

Zudem können die in München stationierten Regionaljets besonders bei den Themen Lärm, Treibstoffverbrauch und Umweltfreundlichkeit punkten: Mit 84 Passagieren an Bord liegt der Kerosinverbrauch bei optimalen Bedingungen mit 3,5 Litern pro Passagier auf 100 Kilometern deutlich unter dem der Vorgängermodelle.

Zu den Destinationen der „Fürstenwalde“ zählen die Metropolen Europas von Neapel bis Helsinki, von Birmingham bis Sofia.

Der Bombardier CRJ900 wurde im Jahr 2006 von den kanadischen Bombardier-Flugzeugwerken in Montreal zur Lufthansa CityLine nach Köln überführt und ist seit Oktober 2006 im Zeichen des Kranichs europaweit unterwegs – bisher allerdings namenlos.

Mit der „Fürstenwalde“ vergrößert sich die „Brandenburg-Flotte“ der Lufthansa auf insgesamt 8 moderne Jets. Eine Boeing 747-400, eines der Flaggschiffe der Lufthansa Flotte, wirbt für das Land insgesamt, ein weiterer Großraumjet dieses Typs für die Landeshauptstadt Potsdam. Die Städte Frankfurt/Oder, Cottbus, Eberswalde, Prenzlau und Belzig sind durch Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge unterschiedlicher Typen „am Himmel über Europa“ vertreten.

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa und der Lufthansa CityLine mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die „Kranichlinie“ ihren allerersten Langstrecken Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen „Berlin“. Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt.

Pressemitteilung vom 21.08.2007, abgelaufen am 31.08.2007, Autor: Anne-Gret Trilling